Geschichte

1993-2005

Die Gründungsväter der AöL
Renate Künast bei der AöL-Herbsttagung

1993: Gründung der Arbeitsgemeinschaft ökologischer Lebensmittelhersteller (AöL) durch Claus Hipp (HiPP), Siegfried Stocker (Hofpfisterei) und Dr. Franz  Ehrnsperger (Neumarkter Lammsbräu) (s. Bild)

2001: Dieser Freundeskreis – inzwischen erweitert um die Verantwortlichen von Salus, Meyermühle, tegut, Andechser und Herrmannsdorfer Landwerkstätten ­– gründet einen Mittelstandsverband von umweltorientierten Unternehmen

2002: Vereinsgründung „Assoziation ökologischer Lebensmittel-Hersteller e.V.“ (AöL) im Frühjahr in Neumarkt in der Oberpfalz; im Herbst gründet die AöL zusammen mit anderen Verbänden den „Bund ökologischer Lebensmittelwirtschaft“ (BÖLW)

Herbst 2002: Aus dem Kernanliegen - wie Umweltschutzmaßnahmen stärker in den Unternehmen verankert werden – geht der Arbeitskreis (AK) Umwelt hervor; es formiert sich ein weiterer Arbeitskreis „Recht & Richtlinien“, um an der Ausgestaltung von Gesetzen mitzuwirken

2003: Der Verband ist so stark gewachsen, dass eine Geschäftsstelle eingerichtet wird

2004: Es formiert sich der Arbeitskreis Markt & Verbraucher, um sich über Marktstrategien auszutauschen; Es erscheint der erste Situationsbericht mit konkreten Maßnahmen und Zielangaben: die Herstellung von Qualität durch Bio-Kontrolle spielt dabei eine Rolle

2005: Der zweite Situationsbericht erscheint: Qualitätsansätze und Nachhaltigkeitsgesichtspunkte werden zur Diskussion gestellt

Biodiversitäts-Tagung im Jahr 2009
Die Protestwanderung "Genfrei gehen"

2006-2012

2006: Es formiert sich der AK Rohstoffsicherung, weil gentechnikfreie Rohstoffe auf dem boomenden Markt knapp werden

2007: Die AöL gestaltet aktiv die neue EU-Bio-Verordnung mit; Gemeinsame Anzeige in der SZ: "Gegen Gentechnik"; es erscheint der 3. Situationsbericht: Aufgrund der massiven Probleme mit GVO fordert die AöL ein 10-jähriges, vollständiges Moratorium für wissenschaftliche und kommerzielle Freisetzungen

2008: Der AK Verpackung formiert sich; die AöL regt den "Schadensbericht Gentechnik" an

2009: Das erste AöL-Jahrbuch erscheint, indem herausragende Initiativen der AöL-Mitgliedsfirmen präsentiert werden; die AöL-Herbsttagung trägt den Titel "Ernährungskultur und Lebensmittelqualität"

2010: Das erste Themenheft der AöL erscheint unter dem Titel „Vielfalt ernährt natürlich die Welt- Ökologische Lebensmittel- Hersteller zur Grünen Gentechnik“; die AöL entwickelt die Definition von Nachhaltigkeit weiter, treibt die Ökologisierung der Zusatzstoffe voran und arbeitet an einem Leitfaden Verpackung mit

2011: Das zweite Themenheft erscheint unter dem Titel „Fair zum Boden“; die AöL begrüßt das 80. Mitglied und ruft zu versorgendem Klimaschutz in den Unternehmen auf

2012: Das dritte Themenheft erscheint unter dem Titel „Qualität verstehen“; die Geschäftsstelle der AöL nimmt an der Protestwanderung "Genfrei gehen" teil (s. Bild)

2012-heute

Zum 10-jährigen AöL-Jubiläum
Gemeinsames Kochen der Mitglieder

2012: Die AöL feiert ihr zehnjähriges Bestehen in den Herrmannsdorfer Landwerkstätten in Glonn (s. Bild); unter dem Titel „Qualität verstehen – ökologische Lebensmittelhersteller geben Einblicke“ erscheint das dritte Themenheft

2013: Auf dem Podium der Biofach wurde zum Thema „Zukunftsfähige Ernährungswirtschaft - ökologisch oder gar nicht“ diskutiert; bei der AöL-Herbsttagung haben sich renommierte Experten und die Mitglieder mit der Fragestellung: „Ökonomie neu denken“, oder: „Wann stehen die Menschheit und die globale Ökonomie am Scheideweg?“ auseinandergesetzt

2014: Auf dem BioFach-Podium wurde zum Thema „Lebensmittelverarbeitung der Zukunft: Anspruch der Bio-Branche an die Lebensmittel von morgen" diskutiert, um sich den aktuellen Herausforderungen auf dem weiterwachsenden Bio-Markt stellen zu können; 16 Mitglieds-Unternehmen der AöL, unterstützt von der Schweisfurth-Stiftung, der Lebensbaum-Stiftung sowie der BioFach, rufen den Forschungspreis Bio-Lebensmittelwirtschaft ins Leben - der Preis wurde erstmals auf der BioFach verliehen; das vierte Themenheft erscheint unter dem Titel "Wirtschaft denken - für ein an Werten orientiertes Handeln"

Herbst 2014: Die Geschäftsstelle lässt sich immer wieder neue Formate für die Versammlungen einfallen, wie das gemeinsame Kochen (s. Bild)

2015: Die AöL entwickelt das Biokunststoff-Tool im Rahmen des vom Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) geförderten Projekts „Handlungsoptionen zum Einsatz von nachhaltig biobasierten Kunststoffen als Verpackungsmittel für Lebensmittel; Hilfestellung zur Entscheidungsfindung anhand eines Internetportals“; Im September begrüßt die AöL das 90. Mitglied

2016: Die Geschäftsstelle zählt mittlerweile 7 Mitarbeiter, die AöL begrüßt ihr 91. Mitglied

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