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Qualität und Sicherheit

Medien, Politik und Behörden fokussieren sich bei Lebensmitteln sehr stark auf den Aspektder Sicherheit. Diese Fokussierung auf Sicherheit in Verbindung mit dem Ansatz desvorbeugenden Verbraucherschutzes bedrängt zunehmend die Lebensmittelunternehmen und noch schlimmer: gerät in einen Gegensatz zu unseren originären Qualitätsbemühungen.

Die AöL hat zum Thema ein erstes Positionspapier erstellt. Anregungen dazu gern an die Geschäftsstelle.

Zum Positionspapier "Qualität versus Sicherheit"

Zur Zusammenfassung

Zum AöL-Thesenpapier

Pressemitteilung vom 12.02.2016

Soziale Standards

In zwei Workshops Anfang des Jahres 2016 haben sich einige Vertreter von Mitgliedsunternehmen der AöL mit der Thematik der sozialen Standards für den Einkauf von Rohstoffen und Verarbeitungsprozesse beschäftigt. Dabei wurde deutlich, dass ein mehrstufiges Verfahren zur Bewertung hierfür am besten geeignet ist. Ein Instrument kann dabei ein Vertrag mit den Lieferanten sein, in dem die Grundsätze zur Einhaltung der Sozialstandards festgelegt sind. Die Einhaltung kann dann überprüft werden, ggfs auch von externen Experten. Weitere Maßnahmen wie z.B. Einkauf der Rohstoffe, die nach bestimmten Standards zertifiziert wurden, können den "Code of Conduct" ergänzen.

Zu den AöL-Empfehlungen zum "Code of Conduct"

Zur Empfehlungsliste "Soziale Standards"

Recht und Richtlinien

BÖLW-Kommentierung von Artikel 91 (27.06.2016)

Der BÖLW kommentiert die Maßnahmen bei Verdacht auf Verstöße und Unregelmäßigkeiten der Verordnung (EG) Nr. 889/2008 der
EU-Öko-Verordnung.

AöL Forderungen an das EP zum Bio-Dossier (30.07.2015)

Die AöL stellt mit diesem Papier die aus ihrer Sicht zentralen Themen in den laufenden Verhandlungen des Europäischen Parlaments in Bezug auf die Revision der Bioverordnung heraus. 

Die Idee einer Totalrevision der Bio-VO (27.02.2014)

Die ökologische Lebensmittelwirtschaft hat in den letzten zwei Jahrzehnten in Europa hohe Wachstumsraten erreicht. In dieser Situation positioniert die EU-Kommission einen Vorschlag für eine neue Bio-Verordnung, die darauf abzielt, die Branche zurück in die Nische zu schicken.

Informationsblatt zu den Kennzeichungsbestimmungen nach der EU-VO (PDF vom 09.07.2012)

Hier finden Sie das Informationsblatt zu den Kennzeichnungsbestimmungen nach der neuen EU-Öko-Verordnung (VO (EWG) Nr. 834/2007) und deren Durchführungsbestimmungen (VO (EWG) Nr. 889/2007).

Information der AöL zum Öko-Äquivalenzabkommen (05.06.2012)

Mit dem Öko-Äquivalenzabkommen zwischen der EU und den USA können ab 01.06.12 europäische Bioprodukte im US-Markt ohne Rezertifizierung vermarktet werden und umgekehrt. Die häufigsten Fragen dazu werden in der AöL-Information beantwortet. 

Klärungsbedürftige Punkte zur Umsetzung der EU-Öko-Verordnung (PDF vom 03.2012)

Hier können Sie weitere klärungsbedürftige Punkte zur Umsetzung der EU-Öko-Verordnung im Bereich Auslaufdatum, Reinigungsmittel, Codenummer und Risikoanalyse herunterladen.


Was ändert sich für Verarbeiter? (PDF vom 11.12.2008)

Hier finden Sie ein Informationsblatt zu den Änderungen, die durch das Inkrafttreten der neuen EG-Öko- Verordnung für die Hersteller ökologischer Lebensmittel entstehen. (11.12.2008)

Nachhaltigkeit

AöL-Stellungnahme zur deutschen Nachhaltigkeitsstrategie - Neuauflage 2016

Die AöL begrüßt die Bemühungen der Bundesregierung, ihre Nachhaltigkeitsstrategie zu überarbeiten und eng an die Agenda 2030 und damit an die Sustainable Development Goals (SDG) anzulehnen. Wir stimmen zu, dass Nachhaltigkeit alle Länder und Menschen der Erde angeht und auch alle Ressorts der Politik betrifft. Nachhaltigkeit als Leitgedanken für das politische, wirtschaftliche und gesellschaftliche Handeln zu bestimmen, halten wir für wichtig.

Wir erachten es jedoch auch als dringend notwendig, dass nachhaltiges Handeln ganzheitlich angelegt sein muss – in der Balance von Ökologie, Ökonomie und Gesellschaft - ausgerichtet auf ein gesellschaftliches und wirtschaftliches System, das getragen wird von ideellen Werten, einer Entkopplung der Anhäufung von materiellen Gütern (Konsumismus) und Wohlstand.

Studie: Wir sind dann mal weg: Die (un-) heimliche Artenerosion in Europas Agrarlandschaften

Die von dem Europaabgeordneten Martin Häusling in Auftrag gegebene und von dem Journalisten Stephan Börnecke verfasste Bestandsaufnahme belegt: Der Versuch, über eine Reform der EU-Agrarpolitik den Verlust der Artenvielfalt in Deutschland und Europa wenigstens nur aufzuhalten, ist komplett gescheitert. Die EU-Agrarpolitik ist nur um ein Quentchen verändert worden, da unter anderem selbst in den ohnehin viel zu klein bemessenen ökologischen Vorrangflächen sogar Pestizide eingesetzt werden dürfen. So lässt sich  Biodiversität nicht bewahren. Lesen Sie mehr dazu in der Studie.

Mehr zum Thema Biodiversität gibt es zudem im AöL-Projekt "Firmen fördern Vielfalt"

Aufnahme von Umweltleistungen in die Öko-VO (09.03.2015)

Verbraucher erwarten, dass Öko-Produkte umweltfreundlich produziert und gehandelt werden. Dies ist auf landwirtschaftlicher Ebene bereits heute der Fall; nachgebessert werden muss jedoch auf Seite der Öko-Verarbeiter und -händler, die bislang keine verpflichtenden Anforderungen an Umweltleistungen erfüllen müssen. Viele Unternehmen agieren jedoch bereits heute schon sehr vorbildlich und gehen somit einer etwaigen rechtlichen Normierung voraus. Was noch fehlt, ist die Sicherung dieses Handelns über die Kette.

Verpackungen

Einführungstext zum Biokunststoff-Tool (02.02.2015)

Die AöL hat ein Internettool für Biokunststoffe erstellt. Dieses finden Sie auf unserer Website. Das Internettool wurde im Rahmen des vom Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) geförderten Projekts „Handlungsoptionen zum Einsatz von nachhaltig biobasierten Kunststoffen als Verpackungsmittel für Lebensmittel; Hilfestellung zur Entscheidungsfindung anhand eines Internetportals“ entwickelt. 

Stellungnahme zur Etikettierung von Umverpackungen (18.10.2010)

Die AöL ist nicht der Ansicht, dass eine freiwillige Nutzung des EU-Bio-Logos auf Um- oder Transportverpackungen eine Pflicht zur Herkunftskennzeichnung nach sich zieht. Damit widerspricht sie der Entscheidung der Länderarbeitsgemeinschaft Ökologischer Landbau (LÖK) zur Etikettierung von Umverpackungen mit dem Gemeinschaftslogo und der Herkunftsangabe.


Leitfaden für Unternehmen zur nachhaltigen Verpackung von Bio-Lebensmitteln (PDF vom 16.02.2012)

In Zusammenarbeit mit dem Büro für Lebensmittelkunde & Qualität, dem Forschungsinstitut biologischer Landbau (FiBL) sowie dem Berater Ralph Weishaupt hat der BÖLW einen Leitfaden für Unternehmen zur nachhaltigen Verpackung von Bio-Lebensmitteln entwickelt. Der Leitfaden wurde auf der BioFach 2011 vorgestellt und soll gerade kleinen und mittleren Unternehmen eine Grundlage für ökologische und schadstofffreie Verpackung von Bio-Lebensmitteln.

Gentechnik

Offener Brief zur Ablehnung der Zulassung von drei Genmais-Sorten (06.07.2016)

Die AöL verfasste einen Offenen Brief an Agrarminister Schmidt zum Thema Zulassung von drei Genmais-Sorten für den Anbau in der EU. Der Verband bat den Minister dringend, der Zulassung nicht zuzustimmen.

Interpretation zum Verbot der Gentechnikanwendung (10.11.2014)

Ziel dieser Interpretation ist es, einen Beitrag zum einheitlichen Verständnis des Verbotes der Anwendung von Gentechnik in der VO (EG) Nr. 834/2007 für die Erzeugung und Herstellung von ökologischen Lebensmitteln zu leisten. 

Sacherklärung zu CMS-Hybriden in Lebensmitteln (11.11.2013)

Da bei einem CMS-Hybrid-Züchtungsverfahren die Integrität der Zelle verletzt wird, haben einige Hersteller von ökologischen Lebensmitteln und Anbauverbände des ökologischen Landbaus den Einsatz von CMS-Sorten in Anbau und Produktion ausgeschlossen. Dieser Ausschluss muss privatrechtlich gesichert werden. Hierzu sind Kontrollen des verwendeten Saatgutes und der eingehenden Rohstoffe notwendig.


Zusicherungserklärung zur Einhaltung des "Gentechnikverbotes" von Lieferanten (Word-Datei vom 11.2008)


Fragebogen zur Lieferantenauskunft (Word-Datei vom 26.06.2007)

Ein von der AöL entwickelter Fragebogen zur Lieferantenauskunft von landwirtschaftlichen Betriebe (pflanzliche Erzeugung) zum Ausschluss möglicher GVO-Kontaminationen.

Rohstoffe und Rohstoffsicherung

Informationspapier zu Phosphonat-Rückständen (28.07.2016)

Die Rückstandssitutation mit Phosphonaten von Bio-Rohstoffen ist im Herbst 2016 immer noch problematisch. Deshalb möchte die AöL über den Sachstand zu Phosphonaten informieren.

Trichlormethan-Rückstände in Milch (24.02.2015)

Trichlormethan (Chloroform) kann entstehen, wenn Milch und Aktivchlor z.B. aus chlorhaltigen Reinigungsmitteln aufeinander treffen. Durch Vermeidung oder sachgerechte Anwendung der chlorhaltigen Reinigungs- und Desinfektionsmittel sind Rückstände von Trichlormethan vermeidbar.

Bioriskanalysewerkzeug von Biokap und AöL (2014)

Aufgrund des stetigen Wachstums der Biobranche sowie des Verlangens der Konsumenten nach Lebensmittelauthentizität angesichts lauernder Lebensmittelskandale, haben Biokap and AöL den Entschluss gefasst, ein Werkzeug für ein risikobasiertes Verfahren für Biolebensmittelunternehmen zu entwickeln, um Biolebensmittel zu kontrollieren und zu überprüfen.

Zur ersten Version des Werkzeugs (Excel-Dokument)

Nanopartikel in der Lebensmittelwirtschaft (01.04.2014)

Seit einigen Jahren wird in der Lebensmittelwirtschaft intensiv über Nanopartikel diskutiert. Diese können in der landwirtschaftlichen Produktion Verwendung finden, in und auf Verpackungen, auf Oberflächen von Arbeitsmaterial oder auch als Zutat im Lebensmittel. Eine rechtlich bindende Definition gibt es bis heute nicht. 

Information zur Beherrschung von Fremdkörpern (10.12.2013)

In den letzten Jahren haben sich die Detektionsmethoden für Fremdkörper in Lebensmitteln weiter entwickelt. Mit den neuen technischen Möglichkeiten haben sich auch die Erwartungen der Kunden (Handel) in Bezug auf das Auftreten von Fremdkörpern deutlich verschärft. Ziel dieses Papieres ist es, nicht eine Entscheidung vorwegzunehmen, sondern viel mehr eine Hilfe zur Güterabwägung zu leisten.

AöL-Information zu Arsen in Getreide (20.07.2013)

Arsen ist ein Halbmetall, das als Kontaminant auch in Getreide vorkommt. Arsen ist, neben Cadmium, insbesondere in ungeschältem Reis zu identifizieren. In einheimischen Getreidearten sind die wichtigsten Kontaminanten Blei und Cadmium. Arsen spielt hier eine geringe Rolle. Die Belastungen von deutschem Getreide haben sich in den letzten 30 Jahren kontinuierlich verringert.

Stellungnahme der AöL zu Phosphorwasserstoffen (25.04.2013)

Seit 2013 stehen in Deutschland in einem staatlichen Labor Nachweismethoden zur Verfügung, die geeignet sind, Phosphorwasserstoffe mit einer Bestimmungsgrenze von 0.1 ?g/kg in wasserarmen pflanzlichen Lebensmittel nachzuweisen. 

Auslegung zur Übergangsfrist von Hefe (17.07.2012)

Nach der EG-VO 1254/2008 wird Hefe ab 01.01.2014 zu den landwirtschaftlichen Zutaten gerechnet. Das bedeutet, dass ab dem 01.01.14 nur mehr Produkte hergestellt und etikettiert werden dürfen, die die Vorgaben des neuen Artikel 27 (2) c der EG VO 889/2007 einhalten werden. 

Fachbeitrag zu Hefeextrakten (07.05.2011)

Hefeextrakte in (ökologischen) Lebensmitteln - Wertvolle Zutat oder Geschmacksverstärker? Der wesentliche Unterschied besteht in der Herstellungstechnik von Hefeextrakten. Bei Hefeextrakt handelt es sich um ein natürliches Lebensmittel, das als Zutat in tierischen und pflanzlichen Lebensmitteln eingesetzt wird. 

Dokumentation zum Expertengespräch NPS von 2008 

Die AöL hat zu der Festlegung des Gesetzgebers in den Rechtsvorschriften (EG-VO 889/2008 Art. 27 (3) a) zum ökologischen Landbau, dass die Verwendung von Natriumnitrit und Kaliumnitrat hinsichtlich der Streichung der Zulässigkeit bis zum 31. Dezember 2010 zu prüfen ist, frühzeitig eine fachliche Diskussion zu den Bereichen Forschung, Qualifizierung und Stand der Praxis angestoßen.

Die AöL-Leitlinie zum Umgang mit Pestizidrückständen ist eine Zusammenfassung der IFOAM-EU-SGOP-Leitlinie und soll den Betrieben, Verbänden, Zertifizieren und EU-Behörden folgende Vorteile bringen: Verbesserung der Kommunikation und Zusammenarbeit, Etablierung eines Konsens über den Umgang mit Rückständen, Evaluierung eines Orientierungswerts, Strukturierung der allgemeinen Kommunikation, Steuerung von risikobasierten Ansätzen und Sicherstellung eines festgelegten Prozederes.

1. Version Aöl-Leitlinie zum Umgang mit Pestizidrückständen (PDF) - November 2011

Ergänzung zur 1. Version - Probenahmen (PDF) - November 2011

BÖLW-Kommentierung zu Anhang III Nr. 9 - Mindestkontrollanforderungen (PDF) - 07.07.2003

Explanation Document - Use of conventional technical ingredients which have to be calculated in accordance to article 27 (2) of ECC reg. 889/2008 as from agriculture origin. (12.11.2011)

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