Pressemitteilungen

Rückwärtsgewandte Lobbyarbeit - Auslobung als „natürliche Zutat“ für Verbraucher irreführend

Was ist ein „natürliches“ Lebensmittel? Das ist ein Mittel zum Leben, ökologisch erzeugt und so ursprünglich wie möglich. Ein Bild, das sich bei vielen Verbrauchern etabliert hat und heute gesellschaftliches Allgemeingut ist. Eine Prämisse, die sich die ökologische Lebensmittelbranche auf die Fahne schreibt. Mit dem neuen Entwurf zur ISO-Norm ändert sich das. Das Vertrauen der Verbraucher wird erneut auf eine Probe gestellt.

Pressemitteilung vom 26.07.2016

Alle in einem Boot: AöL-Bäcker plädieren für Brot, das „Leben vermittelt“

Man stelle sich vor: ein Landwirt, ein Müller, ein Bäcker und ein Verbraucher sitzen in einem Boot. Alle wollen in eine Richtung. Wenn einer von ihnen zu viel oder nur einseitig rudert, kommt das Boot nicht ans Ziel. Stattdessen müssen sich die Insassen austauschen und gleichmäßig in eine Richtung rudern.

So ist es auch bei der ökologischen Brotherstellung: alle Akteure aus der Wertschöpfungskette haben ein gemeinsames Ziel – nämlich qualitativ hochwertiges Brot herzustellen. Dafür müssen sie eng zusammenarbeiten, handwerkliches Geschick beweisen und regionale Rohstoffe stärken. Außerdem ist die Beziehung untereinander und zu den Bürgern wichtig. Diese Vorstellung einer Brotkultur pflegt die Assoziation ökologischer Lebensmittelhersteller (AöL).

Pressemitteilung vom 14.06.2016

„Wir gestalten die Zukunft von Bio!“ Neuer Arbeitskreis „Junge AöL“ gründet sich

Wo will die Biobranche hin? Wie sieht die Zukunft des Biomarkts aus? Welche Rolle nehmen die jungen Öko-Hersteller ein, die sie gestalten? Diese Fragen beschäftigen den neuen Arbeitskreis der Assoziation ökologischer Lebensmittelhersteller (AöL). Junge Unternehmer und leitende Angestellte finden sich dort zusammen und bewegen die künftigen Fragen der Biobranche. Auf der Mitgliederversammlung der AöL am 19. und 20.04.2016 in Fulda hat sich die Gruppe das erste Mal getroffen.

Pressemitteilung vom 21.04.2016

Risikobasiertes Management weiterentwickeln - AöL und Bionext beschließen „Letter of Intent“

Die Umstellung auf Ökolandbau und die Nachfrage nach Biolebensmitteln steigen weltweit an.1 Die zunehmende Nachfrage kann durch ein ausreichendes Angebot schon längst nicht mehr abgedeckt werden. Im Gegenteil: die Risiken bei dem Im-port von Lebensmitteln nehmen zu. Obwohl der risikobasierte Ansatz in der Ökoverordnung festgehalten ist, besteht Bedarf in der Weiterentwicklung.

Pressemitteilung vom 13.04.2016

Ein mutiges Heft wird Sprachrohr der AöL - Öko-Hersteller schreiben über ihre Verantwortung

Sie sind erfolgreiche Unternehmer. Eigentlich gibt es keinen Grund, sich selbst und das eigene Wirtschaften zu hinterfragen. Doch genau das tun die Mitglieder der Assoziation ökologischer Lebensmittelhersteller (AöL) in ihrem neuen, fünften Themenheft. Schon der Titel „Verantwortung trauen“ verrät, dass es sich um ein Heft handelt, das mutig ist, zum Denken anregt, Diskussionen auslöst – ein Heft, das Fragen stellt. Es erscheint Mitte April 2016.

Pressemitteilung vom 06.04.2016

"Wieviel Lebensmittelsicherheit können wir uns leisten?“ AöL-Hersteller diskutieren über ein gesundes Qualitätsverständnis

Dioxin- und Mykotoxinfunde in Lebensmitteln schrecken Hersteller und Verbraucher auf. Mit verfeinerten Analysemethoden werden immer mehr Kontaminationen in Lebensmittel sichtbar. Braucht es einen neuen gesellschaftlichen Konsens über Sicherheit und Qualität? Darüber diskutierten Lebensmittelhersteller der Assoziation ökologischer Lebensmittelhersteller (AöL) auf der BIOFACH in Nürnberg, die von Dr. Alexander Beck (AöL) moderiert wurde. In der Verbraucherschutzpolitik werden die Begriffe „Qualität“ und „Sicherheit“ oft gleichgesetzt. Genau darin sieht Andreas Swoboda (W-E-G) jedoch ein Problem.

Pressemitteilung vom 12.02.2016

„Vertrauen in Fleisch wieder herstellen“: AöL-Fleischer fordern Stopp nicht artgerechter Tierhaltungssysteme

Das Vertrauen der Verbraucher in Fleisch ist verloren gegangen. Der „Fleischatlas Deutschland Regional 2016“ der Heinrich-Böll-Stiftung und des Bundes für Umwelt- und Naturschutz belegt erneut, dass nicht artgerechte Tierhaltungssysteme, die oft verkürzt als „Massentierhaltung“ bezeichnet werden, zum Standard geworden sind. „Ein solches Tierhaltungssystem, das nach wie vor politisch gestützt wird, diskreditiert sich selbst“, so Alexander Beck, Geschäftsführer der Assoziation ökologischer Lebensmittelhersteller (AöL). Diese Politik schadet den Erzeugern, der Umwelt und den Tieren.

Pressemitteilung vom 20.01.2016

"Wir brauchen eine Stimme!" AöL gründet AK Bäcker

Hersteller von Bio-Backwaren stehen heute vor großen Herausforderungen. Aus diesem Grund wurde auf Initiative der Bio-Bäckerei Märkisches Landbrot GmbH innerhalb der AöL der Arbeitskreis „Brot/ Backwaren/ Getreideerzeugnisse“ gegründet. „Es ist sehr wichtig, dass wir eine gemeinsame Stimme haben“, so Sprecher Michael Hiestand von der Meyermühle Landshuter Kunstmühle. „Allein die allgemeine Entwicklung in der Roggenzüchtung, welche die Bedürfnisse der Bäcker völlig ignoriert, ist besorgniserregend und zeigt die Notwendigkeit für unser neues Bündnis“.

Pressemitteilung vom 10.11.2015

Für grünen Verzicht – aber mit mehr politischer Verantwortung

Auf dem Weg zu einer nachhaltigen, ökologischen Ernährungskultur darf nach Ansicht des Sozialwissenschaftlers und Ökonomen Professor Stephan Rammler  die Politik nicht länger aus der Pflicht entlassen werden. Bei der Herbsttagung der Assoziation ökologischer Lebensmittelhersteller AöL in Fulda sagte der Zukunftsforscher von der Hochschule für Bildende Künste Braunschweig, allein mit individuellem „grünen Verzicht“, mit weniger Flügen und mit weniger Fleischkonsum „wird es nicht gehen“, den ökologischen und sozialen Herausforderungen adäquat zu begegnen.

Pressemitteilung vom 22.10.2015

AöL fordert veränderte Zulassungspraxis für gefährliche Pestizide

Die Forderungen der Agrarministerkonferenz, den bisher zu wenig beachteten Ferntransport von Pestiziden im Zulassungsverfahren künftig stärker zu berücksichtigen, ist nach Ansicht der AöL ein erster wichtiger Schritt. "Die Kontaminierung von Fenchel mit pendimethalinhaltigem Pflanzenschutzmitteln auf Bio-Äckern in Brandenburg hat gerade offenbart, dass es heute eklatante Lücken in der Zulassungspraxis von Pestiziden gibt", so Alexander Beck.

Pressemitteilung vom 07.10.2015

AöL-Europagespräche mit Noichl, Deß und Müller

Für eine Aufnahme traditioneller pflanzlicher Arzneimittel in die EU-Öko-Verordnung plädiert die Assoziation ökologischer Lebensmittelhersteller. Bei einem Gespräch mit der SPD Europaabgeordneten Maria Noichl im Haus des Naturarzneimittelherstellers Salus in Bruckmühl bei Rosenheim sagte AöL-Vorstand Fabian Breisinger, damit könne der bisherige unbefriedigende Zustand, wonach biologisch erzeugte Arzneimittel als solche nicht zu erkennen sind, beendet werden.

Pressemitteilung vom 30.08.2015: Gespräch mit MdEP Maria Noichl

Pressemitteilung vom 25.08.2015: Gespräch mit MdEP Ulrike Müller

Pressemitteilung vom 14.08.2015: Gespräch mit MdEP Albert Deß

AöL Forderungen an das Europäische Parlament zum Bio-Dossier

Die AöL stellt mit diesem Papier die aus ihrer Sicht zentralen Themen in den laufenden Verhandlungen des Europäischen Parlaments in Bezug auf die Revision der Bioverordnung heraus. Diese Auswahl versucht wichtige Grundlinien zu identifizieren und vernachlässigt hierbei zwangsläufig Detailfragen wie z.B. die sehr unterstützenswerte Aufnahme von „traditionellen pflanzlichen Arzneimitteln“ in den Geltungsbereich der Verordnung wie dies von MEP Noichl/Melior im AM 495 vorgeschlagen wird.

AöL Forderungen (PDF)

Der Griff zur korrekten Verpackung

Das von der Assoziation ökologischer Lebensmittelhersteller (AöL e.V.) entwickelte Tool zur Verwendung von Bio-Kunststoffen in der Lebensmittelbranche ist nun mit all seinen Kombinations- und Abfragemöglichkeiten in deutscher und englischer Sprache installiert. Damit steht gerade kleineren und mittleren Lebensmittelherstellern aus dem In- und Ausland ein Instrument zur Verfügung, um aus der Fülle der Rohstoffe und Materialien die geeignete Bio-basierte Lösung herauszufiltern.

Pressemitteilung vom 28.07.2015 (PDF)

Revision der EU-Öko-Verordnung - AöL plädiert für bessere Kontrollen und Transparenz

Für eine strengere Kontrolle der aus Drittstaaten eingeführten ökologischen Lebensmittel und Rohstoffe hat sich der Geschäftsführer der Assoziation ökologischer Lebensmittelhersteller AöL, Alexander Beck, ausgesprochen. Vor allem die Überwachung der Bio-Kontrollstellen in den Ländern außerhalb der EU ist heute oft sehr lückenhaft. Darauf müsse die aktuelle Revision der EU-Öko-Verordnung unbedingt eine Antwort finden, sagte Beck bei einem Gespräch von AöL-Geschäftsführung und AöL-Vorstand mit dem Europaabgeordneten der Grünen, Martin Häusling, in Fulda.

Pressemitteilung 13.07.2015

Beschaffung von Bio-Rohstoffen

Die Importe von Öko-Lebensmitteln aus Drittländern steigen kontinuierlich. Doch was für die weltweite Entwicklung des Öko-Landbaus positiv ist, kann hierzulande für Lebensmittelhersteller auch Risiken bergen.

Pressemitteilung vom 13.07.2015 (PDF)

Revision der Öko-Verordnung: Bio-Kaffee und Bio-Kakao werden knapp

Vor einer Verknappung von Bio-Rohstoffen aus dem außereuropäischen Ausland warnt der Geschäftsführer der Assoziation ökologischer Lebensmittelhersteller AöL, Alexander Beck. Vor dem Treffen der EU-Agrarminister am kommenden Dienstag appelliert Beck an Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt (CSU), sich auf keine faulen Kompromisse einzulassen. „Bleibt es bei dem von der EU-Kommission vorgelegtem Vorschlag, dann werden  viele deutsche Lebensmittelhersteller zum Beispiel keinen Kaffee oder Kakao aus afrikanischen Ländern mehr beziehen können, und die Regale werden sich leeren.

 

Pressemitteilung vom 11.06.2015 (PDF)

Fair zum Boden, ein AöL-Themenschwerpunkt

Unsere Böden sind die Haut der Erde. Die Generalversammlung der Vereinten Nationen hat das Jahr 2015 zum Internationalen Jahr des Bodens erklärt. Damit soll der Bedeutung der Böden für die Ernährungssicherung in der Welt und für den Wohlstand unserer Gesellschaft verdeutlicht werden.
Aus diesem Grund hat die Assoziation ökologischer Lebensmittelhersteller AöL ihr Themenheft Boden neu aufgelegt.Verschiedene Autoren beschreiben, wie der Mensch Boden wieder gut machen kann und wie vor allem der biologische Landbau dafür sorgt, wie Erosion oder Desertifikation verhindert werden.

Pressemitteilung vom 18.05.2015 (PDF)

Schmidt muss nein sagen zur Öko-Verordnung

Vor einer Schwächung des Bio-Landbaus in Europa durch die Revision der EU-Öko-Verordnung warnt die Assoziation ökologischer Lebensmittelhersteller AöL. Geschäftsführer Alexander Beck appelliert an Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt, bei der Abstimmung im EU-Agrarministerrat am Montag keine Kompromisse einzugehen, die der Öko-Branche schaden.
Dabei geht es vorrangig um zwei zentrale Punkte. Kommt es zu bio-spezifischen Grenzwerten für Kontaminationen, wird damit die Abkehr vom Grundsatz der Prozessqualität hin zu einem System, das sich am Endprodukt orientiert etabliert. Die gesamte Branche und insbesondere Öko-Landwirte in klein strukturierten Regionen stellt dies vor unlösbare Probleme: Die Landwirte müssten für die Kontamination mit Pflanzenschutzmitteln haften, deren Einsatz sie nicht beeinflussen können. Dadurch wird das Verursacherprinzip auf den Kopf gestellt und es werden gerade die bestraft, die keine Pestizide verwenden. Bio-Produktion wäre mancherorts nicht mehr möglich, die Produkte würden rar und teuer und das bei einer weiter boomenden Nachfrage. „Darüber muss sich Schmidt im Klaren sein, wenn er am Montag über den Vorschlag der Ratspräsidentschaft abstimmt“, sagt Beck.

Pressemitteilung vom 08.05.2015 (PDF)

Die Öko-Sicherheit garantieren

Öko-Verordnung auf dem richtigen Weg


Mit Erleichterung hat die Assoziation ökologischer Lebensmittelhersteller AöL die Vorschläge des europäischen Parlaments zur Revision der EU-Ökoverordnung aufgenommen. Die Vorschläge, die jetzt der vom Parlament beauftragte Berichterstatter Martin Häusling (Grüne) vorgelegt hat, wenden vor allem die unpassenden Ideen der EU-Kommission für Pestizid-Rückstandsgrenzwerte bei Bio-Produkten ab. „Damit“, so AöL-Geschäftsführer Alexander Beck, „wird der Vorschlag der Kommission für eine Abkehr vom Grundsatz der Prozessqualität hin zu einem System, das sich am Endprodukt orientiert, glücklicherweise korrigiert“.

Pressemitteilung vom 27.04.2015 (PDF)

Öko-Landbau und Firmen fördern die Artenvielfalt

Der Verlust der Biodiversität ist ein drängenderes Problem als etwa das Problem des Klimawandels. Die Stabilität von ökologischen Systemen hängt von der Biodiversität ab. Wer diese Stabilität gefährdet, riskiere letztlich auch die landwirtschaftliche Erzeugung, so der AöL-Geschäftsführer Alexander Beck.

Im Rahmen des Projekts „Firmen fördern Vielfalt“, unterstützt von der Bundesstiftung Umwelt, sollen  die Leistungen der Landwirte für den Erhalt oder die Schaffung von Artenvielfalt gemessen und bewertet werden und Landwirte zu mehr Naturschutz motiviert werden. Darüber hinaus bietet das Projekt Anreize für die Lebensmittelhersteller, dieses als Image- und Marketinginstrument zu nutzen.

Pressemitteilung vom 16.04.2015 (PDF)

Wissenschaft mit hohem Mehrwert für die Praxis

Wissenschaftliche Forschung geht oft an den Belangen der Praxis vorbei. Das muss nicht sein: Der Forschungspreis Bio-Lebensmittelwirtschaft, der am Donnerstag auf der BIOFACH in Nürnberg an drei Preisträgerinnen verliehen wurde, zeigt: Forschung kann von hoher Praxisrelevanz sein. Man freue sich über jeden jungen Wissenschaftler, der in den Unternehmen der ökologischen Lebensmittelerzeugung mitarbeiten wolle, um Forschung mit der täglichen Produktion zu verknüpfen, sagte das Vorstandsmitglied der Assoziation ökologischer Lebensmittelhersteller (AöL) und Generalbevollmächtigte der Neumarkter Lammsbräu, Susanne Horn.

Pressemitteilung vom 13.02.2015 (PDF)

Leitplanken gegen ungebremstes Wachstum

Kapital? Glück? Gemeinwohl? Was davon soll wachsen?

Ist Wachstum überhaupt sinnvoll, und wenn ja: Braucht Wachstum Leitplanken, damit die Menschheit angesichts begrenzter, zum Teil bereits heute sehr stark ausgeschöpfter Ressourcen nicht in wenigen Jahrzehnten vor einem Trümmerhaufen steht? Oder wird es der Markt schon richten? Auf der Biofach in Nürnberg haben bei  einer Podiumsdiskussion der AöL am Freitag Experten aus Wissenschaft, Politik und Unternehmen das Spannungsfeld der Wirtschaft zwischen Green Economy und Nullwachstum beleuchtet.

Pressemitteilung vom 13.02.2015 (PDF)

Die Öko-Sicherheit garantieren

Ein Leitfaden des Landes NRW hilft kleinen und mittleren Firmen bei der Risikoanalyse

Unternehmen müssen Öko-Sicherheit garantieren, denn wo Bio drauf steht, muss auch Bio drin sein. Das gilt nicht nur für die Rohstofferzeugung, sondern auch im späteren Verarbeitungsprozess. Diese Öko-Integrität zu wahren, ist nicht immer ganz einfach. Gerade für kleine und mittlere Unternehmen ist es manchmal schwierig, die richtigen Stellschrauben im Betrieb zu erkennen. Die Analyse ist umso wichtiger, wenn die Firmen sowohl ökologische als auch konventionelle Produkte herstellen.
Die Assoziation ökologischer Lebensmittelhersteller (AöL) und die Kontrollstelle GfRS (Gesellschaft für Ressourcenschutz mbH) haben im Auftrag des nordrhein-westfälischen Landwirtschaftsministeriums einen praxisorientierten Leitfaden für die interne Qualitätssicherung mit Unternehmensbeispielen  entwickelt, der vor allem kleinere und mittlere Verarbeitungsunternehmen bei der Umsetzung des EU-rechtlich geforderten Konzepts der kritischen Öko-Punkte (OCP-Konzept) unterstützen soll.

Pressemitteilung vom 10.02.2015 (PDF)

Bio-Joghurt im Bio-Becher

AöL entwickelt Tool zur Verwendung von Bio-Kunststoffen in der Lebensmittelbranche

Ein Bio-Joghurt in einem Becher, der auf Mineralölbasis hergestellt wurde? Bio-Kunden erwarten zunehmend, dass Folien, Schalen, Flaschen und Beutel aus ökologisch und sozial vertretbaren Rohstoffen produziert werden und recycle- oder kompostierbar sind.
Doch gerade den kleineren und mittleren Lebensmittelherstellern fällt es oft nicht leicht, aus der Fülle der Rohstoffe und Materialien die geeignete biobasierte Lösung herauszufiltern. Immer noch dominiert herkömmlicher Kunststoff den Markt.
Die Assoziation ökologischer Lebensmittelhersteller (AöL) hat jetzt ein Internettool entwickelt, mit dem Lebensmittelhersteller eine Entscheidungshilfe im Umgang mit biobasierten Kunststoffen an die Hand bekommen sollen. Das Tool erfasst Informationen und bewertet diese. „Es hilft, bei der Vielzahl der heute vorhandenen Bio-Kunststoffvarianten Antworten auf wichtige Fragestellungen im Bereich Ökologie, Sozialverträglichkeit, Sicherheit & Technik sowie Qualität zu bekommen, sagt Renate Dylla, Projektleiterin.

Pressemitteilung vom 22.01.2015 (PDF)

Farbe bekennen: Bio-Unternehmen müssen für die Verankerung von Umweltleistungen in der Öko-Verordnung eintreten

Noch unter italienischem Vorsitz debattierte der EU-Rat gestern in Brüssel über unverbindliche Eckpunkte zum Revisionsvorschlag der EG-Öko-Verordnung. Die Assoziation ökologischer Lebensmittelhersteller (AöL) begrüßt, dass der Rat damit von seinem ursprünglichen Plan einer weitreichenderen Teilentscheidung zu den Artikeln 1-19 der neuen Verordnung abgewichen ist und den Weg freigemacht hat, um konstruktiv die alte Verordnung weiterzuentwickeln.

Die AöL versteht die Kritik des Rats, dass eine Verpflichtung von Ökounternehmen zur Einführung eines  komplexen zertifizierten Umweltmanagementsystems wie z. B. EMAS derzeit den Sektor überfordern würde. „Nichtsdestotrotz brauchen wir, als Vorreiter der Verbreitung ökologischer Gedanken in der Lebensmittelproduktion, eine verpflichtende Verankerung von Umweltleistungen in der Öko-Verordnung“, so Susanne Horn, Generalbevollmächtigte Neumarkter Lammsbräu und AöL-Vorstand. „Nur auf diese Weise behalten wir unsere Glaubwürdigkeit. Wir dürfen jetzt nicht lockerlassen und müssen endlich auch für verarbeitende und handelnde Unternehmen ein klares Bekenntnis zur Messung von Umweltdaten einfordern, damit wir die Marktführerschaft bei diesem Thema behalten“, sagt Christoph Deinert, Geschäftsführung Märkisches Landbrot GmbH.

Pressemitteilung vom 16.12.2014

AöL Biokunststoff-Verpackungstagung zum Thema Biobasierte Kunststoffe - eine Verpackungsalternative zu fossilen Kunststoffen?

Entscheidungshilfe für den Bio-Lebensmittelhersteller

Öko-Lebensmittelhersteller und deren Kunden suchen Antworten auf zentrale Nachhaltigkeitsfragen in Bezug auf biobasierte Kunststoffe. Zusammen mit Beatriz Luz, Nachhaltigkeitsbeauftragte bei Braskem, und Andreas Detzel, Wissenschaftler beim ifeu Institut für Energie- und Umweltforschung werden wir diesen Fragen auf den Grund gehen. Sind biobasierte Verpackungen eine Alternative zu ihren fossilen Pendants? Welche ökologischen Vorteile besitzen sie und wie können sie recycelt bzw. kompostiert werden?
In einem 2-jährigen Projekt hat sich die AöL intensiv mit dem Thema des Biokunststoffeinsatzes für die Verpackung von Lebensmitteln auseinandergesetzt und diese unter Nachhaltigkeits- und Verarbeitungsgesichtspunkten auf Herz und Nieren geprüft.
Aus dieser Arbeit heraus ist ein Onlinetool entstanden, das Lebensmittelherstellern Orientierung bei der Wahl biobasierter Kunststoffe bieten soll. Dieses möchten wir Ihnen vorstellen.
Im Fokus stehen die Kriterien Ökologie, Sozialverträglichkeit, Sicherheit & Technik und Qualität.
Beleuchtet wurden u.a. Fragen zur Landnutzung, Umweltverträglichkeit und Entsorgung sowie zu Migration, Barrieren, maschinellen Anforderungen, Stabilität und Handling.

Programm AöL-Biokunststoff-Verpackungstagung

Totalrevision der Öko-Verordnung - AöL stärkt Politik den Rücken

Die Assoziation ökologischer Lebensmittelhersteller (AöL) appelliert  an die EU-Mitgliedsstaaten und das Europäische Parlament, die Pläne der EU-Kommission für die Totalrevision der Öko-Verordnung zu stoppen. Die Revision stelle in der vorliegenden Form eine deutliche Schwächung der Öko-Lebensmittelwirtschaft  dar. Die Mitgliederversammlung der AöL begrüßte bei ihrer Herbsttagung deshalb die klaren Voten etwa der deutschen Landwirtschaftsminister und des Bundestags gegen das Vorhaben der Kommission.

Pressemitteilung vom 30.10.2014

Firmen fördern Vielfalt - AöL-Firmen engagieren sich für die Biodiversität auf den Feldern ihrer Zulieferhöfe

Der Schutz und die Bewahrung der Artenvielfalt liegt uns am Herzen, doch viele staatliche Initiativen, den Schwund zu stoppen, sind gescheitert. Vier Mitgliedsfirmen der AöL steuern gegen. Sie wollen die Vielfalt auf Feld und Flur fördern und damit beweisen, dass der ökologische Landbau mehr für die Vielfalt in der Natur leisten kann als dies mit herkömmlichen Wirtschaftsweisen möglich ist.


„Firmen fördern Vielfalt“ – unter diesem Stichwort startete das Projekt zur praxistauglichen Erfassung, Bewertung und Darstellung der Biodiversität auf landwirtschaftlichen Zulieferbetrieben der Nahrungsmittelunternehmen Bionade, Hipp, Märkisches Landbrot und Neumarkter Lammsbräu.

Pressemitteilung vom 23.10.2014

Neuer AöL-Vorstand gewählt

Die AöL-Mitgliedsunternehmen wählten auf der Frühjahrs-Mitgliederversammlung in Fulda einen neuen Vorstand. Karl Huober, Huober-Brezel, Joachim Weckmann, Märkisches Landbrot und Susanne Horn, Neumarkter Lammsbräu, wurden im Amt bestätigt. Neu in den Vorstand gewählt wurden Andreas Swoboda, WEG-Stiftung, Andreas Wenning, Rapunzel GmbH und Fabian Breisinger, All Organic Trading GmbH.

Pressemitteilung vom 21.05.2014

 

 

Wirtschaft denken - wie Ökonomie neu erfunden werden muss

Das heutige Wirtschaftssystem ist fehlgeleitet, weil es einseitig auf Konzentration und Gewinnmaximierung ausgerichtet ist. Es ist, da es seine eigenen Grundlagen aufbraucht, auf Dauer nicht überlebensfähig. Die ökologische Lebensmittelwirtschaft aber zeigt seit Jahren auf, dass es anders geht. Wie Problemlösungen mittels einer ökologisierten  Wirtschaftsweise aussehen, beschreibt  das neue Themenheft der Assoziation  ökologischer Lebensmittelhersteller (AöL) „Wirtschaft denken – Für ein an Werten orientiertes Handeln“, das die Organisation bei ihrer gestrigen Mitgliederversammlung in Fulda präsentierte.

Pressemitteilung vom 21.05.2014

Totalrevision der EG-Ökoverordnung - Vorschläge der EU gefährten Existenzen

Die von der EU-Kommission geplante Totalrevision der EG-Öko-Verordnung wird nach Ansicht der Assoziation ökologischer Lebensmittelhersteller (AöL) zu einer weiteren Verknappung der in Europa biologisch erzeugten Lebensmittel führen. "Vor allem kleinere Landwirte und kleinere Unternehmen der Bio-Lebensmittelwirtschaft würden durch unsinnige Auflagen in ihrer Existenz gefährdet", sagte Susanne Horn, Generalbevollmächtige Neumarkter Lammsbräu und AöL-Vorstand.  "Damit legt die EU-Kommission die Axt an einen der prosperierenden und weiter auf Wachstumskurs befindlichen Zweige der Lebensmittelbranche. Würde dieser Vorschlag so umgesetzt, gäbe es weniger Bio-Bauern und Bio-Verarbeiter und in den Regalen lägen weniger Bio-Produkte."

Pressemitteilung vom 12.05.2014

Diese zeit- und personalintensive Prozessbegleitung der Revision können wir nur leisten, wenn wir die Unterstützung von den Unternehmen erhalten.

Wir danken den Firmen, die einen Sonderbeitrag für die zusätzliche Arbeit der AöL und der IFOAM EU Gruppe zur Revision entrichtet haben.

Liste der Unterstützer


Gehen in Bayern die Öko-Rohstoffe aus?

Bayerische Lebensmittelhersteller gründen "AöL Bayern". Sie kämpft um den Erhalt des Öko-Standorts Bayern.

Die bayerischen Öko-Lebensmittelhersteller fürchten um ihre heimische Rohstoffversorgung. Derzeit gibt es in Bayern nicht genügend ökologische Rohstoffe, um den Bedarf der bayerischen Öko-Lebensmittelhersteller zu decken. Deshalb haben sich die führenden bayerischen Öko-Lebensmittelhersteller zum AöL Bayern (Assoziation ökologischer Lebensmittelhersteller Bayern) zusammengeschlossen. Unter ihnen sind namhafte Unternehmen wie die Andechser Molkerei, Bionade, Hipp, Hofpfisterei, Neumarkter Lammsbräu, Pema-Brot und Rapunzel.

Pressemitteilung vom 12.03.2014

Von Einkorn bis Bio-Kontrolle

Vier junge Wissenschaftler für Arbeit zu Bio-Themen ausgezeichnet

In einer Feierstunde ist am Freitag auf der Weltleitmesse für Bio-Produkte BIOFACH in Nürnberg erstmals der Forschungspreis Bio-Lebensmittelwirtschaft überreicht worden. Die von 16 Mitglieds-Unternehmen der Assoziation ökologische Lebensmittelwirtschaft (AÖL) unterstützte und von der Schweisfurth-Stiftung, der Lebensbaum-Stiftung sowie der BIOFACH getragene Auszeichnung wurde an vier Preisträger verliehen.

Pressemitteilung vom 14.02.2014

EU-Bio reicht nicht

Vor einer „Überkonventionalisierung der Bio-Branche“ hat die Vorsitzende der Organisation Slow Food, Ursula Hudson, gewarnt. Bei einer Diskussionsv

eranstaltung der Assoziation ökologischer Lebensmittelhersteller (AöL) zum Thema „Bio-Lebensmittelverarbeitung für die Zukunft“ appellierten Hudson und der Geschäftsführer der Lebensmittelhandelshauses Tegut, Thomas Gutberlet, an die Branche, wieder mehr Innovationskraft zu beweisen.

Pressemitteilung vom 12.02.14 (PDF) 

Die grüne Revolution und ihre Grenzen

Ist grünes Wachstum möglich oder sogar zwingend, weil es – auch dank technischer Innovationen - die einzige Chance ist, in Zeiten von Klimawandel, Biodiversitätsverlust und einer Milliarde hungernder Menschen eine adäquate Lösung zu bieten? Oder kann, so die zweite Maximalposition, nur ein Null-Wachstum die richtige Antwort sein, weil alle anderen Wege angesichts der bereits erlebten Ausbeutung unseres Planeten versagt haben und weiter versagen werden? Die Assoziation ökologischer Lebensmittelhersteller (AöL) hat drei renommierte Experten, die sich seit langem mit diesem Themenkomplex befassen, sowie den AöL-Unternehmer und Vorstand Karl Huober bei ihrer Herbsttagung in Fulda zu Wort kommen lassen. Die Fragestellung: "Ökonomie neu denken", oder: "Wann stehen die Menschheit und die globale Ökonomie am Scheideweg?"

Pressemitteilung vom 12.11.2013 (PDF) 
Ralf Fücks: Zwölf Thesen (PDF)
Prof. Dr. Dr. F. J. Rademacher: Situationsanalyse (PDF)
Karl Huober: Zitat Goethe (PDF)

Mehr Klarheit bei Gentechnik gefordert

Die Frage, was ist Gentechnik und was nicht, muss nach Ansicht der Assoziation ökologischer Lebensmittelhersteller (AöL) auf gesetzlicher Ebene neu definiert werden. Angesichts der Diskussion um die CMS-Züchtungsmethode, die zu großer Verunsicherung bei Landwirten, Verbrauchern und Bio-Lebensmittelherstellern geführt hat, plädiert der geschäftsführende Vorstand der AöL, Alexander Beck, für eine grundsätzliche Neubetrachtung und eine klarere und sauberere Abgrenzung von Gentechnik und herkömmlicher Pflanzenzüchtung.

Pressemitteilung vom 06.11.2013 (PDF)

Mehr Transparenz bei Verpackungen

Die Produzenten von Verpackungen für Lebensmittel müssen nach Ansicht der Assoziation ökologischer Lebensmittelhersteller (AoeL) mehr über die Inhaltsstoffe ihrer Erzeugnisse und deren Herkunft preisgeben. Nur so könnten die Lebensmittelhersteller und damit auch die Verbraucher sicher sein, dass sie ein wirklich ökologisch erzeugtes Produkt in den Händen halten, sagte AoeL-Projektleiterin Renate Dylla.

Pressemitteilung vom 27.09.2013 (PDF)

Ernährungswende jetzt!

Die Energiewende muss aus Sicht der Assoziation ökologischer Lebensmittelhersteller (AoeL) mit der Ernährungswende einhergehen. "Die Politik für eine Ernährungswende ist reif", meint Alexander Beck, geschäftsführender Vorstand der AoeL. Beck: "Heute zweifelt niemand mehr daran, dass die Energiewende machbar ist. Wir haben es in der Hand, uns von einem Agrarsystem zu verabschieden, das uns keine Zukunft sichert. Offen aber bleibt, ob die Parteien, die sich der Bundestagswahl stellen, diese Herausforderung überhaupt erkennen und auch entsprechend handeln. birgt die Gefahr einer Aushöhlung zentraler Bürgerrechte."

Pressemitteilung vom 27.08.2013 (PDF)

Hintergrund zur Pressemitteilung vom 27.08.2013 (PDF)

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